Am Donnerstag, konnten Meiko und ich endlich in „unseren“ Truck einziehen.
Gleichzeitig reparierte Holly an meinem PKW die Lichtmaschine, die hat nämlich den Geist auf gegeben. Mit Keilriemen war ich mit 200$ dabei. Geht noch, es ist aber trotzdem ärgerlich, aber jetzt ist wenigstens die „Engine check“-Leuchte aus.
Am Freitag konnten Meiko und ich dann nach Frankfort Illinois starten. Es ging zuerst nach Winnipeg um dort einen Trailer abzustellen, dort nahmen wir den Trailer für die USA auf, Papierrollen und wir mussten die Achsen verschieben am Trailer um mit legalen Achsgewichten zu fahren. Ich denke da alles gut klappt, sind Meiko und ich ein gutes Team. Jeder weis was er zu tun hat, ich bin eher der Rangierer, Meiko der, der draußen mit dem Hammer steht und Anweisungen gibt. Das passt. Wir fuhren Richtung Süden. Grenzübergang in Emerson, Manitoba. Dann ging es weiter über Grand Forks North Dakota. Dann nach Minnesota, Wisconsin runter nach Illinois.
Dort haben wir dann am nächsten Morgen die Rollen abgeladen und bekamen einen neuen Auftrag nach , Decatur, IL nach Toronto, ON. Dort sind wir jetzt, es soll weiter gehen von Hamilton, ON, nach Saskatoon, SK um dann höchst wahrscheinlich nach L.A. Californien fahren zu können. Das letzte Mal klappte es nicht, weil der Fahrer eine so genannte Fastcard brauchte, die haben Meiko und ich nicht, das heißt wir dürfen z.B. kein Gefahrgut über die Grenze fahren. Müssen wir das ??
Ich denke das einige dieses nicht verstehen werden, aber muß man meiner Meinung sein? Ich für mich habe hier was gefunden das mir gefällt und ich fühle mich wohl!
Weiter vom Trip:
Es ging also zurück von Illinois nach Wisconsin, Indiana durch Michigan über die Blue River Bridge nach Ontario. In Toronto luden wir am Dienstag aus, machen uns Abends nach Mississauga und dann nach Hamilton in der Nähe der Niagara Falls. die Ladung ist für Calgary bestimmt.
Wir sollen ihn aber "nur" nach Saskatoon bringen, immerhin fast 3000km. Wir machten uns pünktlich los. Zwei Nächte und einen ganzen Tag, und dar halbe Vormittag - eigentlich kann ich auch sagen; rund 38 Stunden später waren wir in Saskatoon. Meiko und ich sind begeistert von unserem Truck..... Mit fast 42 Tonnen durch die Hügel/Berge von Ontario.
1. Der liegt wie ein Brett
2. Der zieht durch!
3. Macht Krach wie Sau mit der Enginebrake.... (Ich glaube die Highpipes sind leer)
4. Freu ich mich auf den nächsten Start in wenigen Stunden, jez gehts doch nach Kalifornien!
Bilder vom ersten Trip, hier!
Bis zur Fortsetzung, machts gut!
Hallo Totti!
AntwortenLöschenDu hast schon recht, dass es ein seltsames Einkaufserlebnis ist in Kanada. Allerdings ist meine Theorie, dass die einfach soviel Platz haben, dass Sie panische Angst vor Berührungen jeglicher Art haben. Ein Kanadier in München morgens im Berufsverkehr in der S-Bahn würde bereits beim Betreten sofort durchdrehen, da da schon mehr Leute morgens unterwegs sind als Nunavut Einwohner hat. Interessant finde ich auch, dass Einkäufer sogar einen anderen Gang zum passieren wählen, wenn schon jemand mit seinem Einkaufswagen in einem steht und die Gefahr eines Ausweichmanövers besteht. Wenn es jemand eilig hat, benutzt er jedoch den Einkaufwagen gerne als Rammbock, jedoch auch immer mit aufgesetztem Lächeln und einem unschuldig wirkenden "I'm Sorry". Beides ist im Gesicht des Kanadiers bereits von Kindheit an festgewachsen. Für Deine Trips beneide ich Dich, weil Du bestimmt sehr, sehr viel siehst! Vielleicht kommst du ja auch mal in die Regina, SK - Gegend? Allzeit gute Fahrt, Hubert
Du hast mich mit Deinem Hinweis auf die kanadische Freundlichkeit an ein Erlebnis erinnert. http://prairiedreamssk.blogspot.com/2009/06/was-bedeutet-eigentlich-auf-kanadisch.html
AntwortenLöschenViele Grüße Hub
Mensch, Mensch,... ich kriege Fernweh!! Keep on rolling, Trucker...
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