Walter bat mich einen Nachtrag zu machen, wegen dem netten Immigration Officer in Toronto.
Ich kam aus dem Flieger von Amsterdam und stellte mich mit meiner VISA-Karte, die ich im Flieger ausfüllte, an der Passkontrolle an. Es sind 2 Kontrollen. Ich vergaß das Datum als ich Kanada verlies, einzutragen, also tat ich das, stellte mich wieder an und durfte dann zur 2ten Kontrolle beim Immigration Officer vorstellig werden. Es ist so, ich bin ja bis zum heutigen Tag "nur" mit dem Workpermit im Land. Das berechtigt mich bis zum Ablauf dieses Visas im Land zu arbeiten und zu wohnen. Auf diesem VISA das im Pass eingetackert ist, ist in großen Buchstaben geschrieben: "NO RE-ENTREE". Das bedeutet, sollte ich Kanada verlassen, egal aus welchem Grund, garantiert es mir nicht die Wiedereinreise. Beim Boardercrossing mit dem Truck habe ich ein spezielles Schreiben bei mir, aber ich war ja privat unterwegs. Im Worstcase könnte der Immigration Officer die Rückkehr als WP Inhaber verweigern und ich dürfte nur mit Touristen Visum einreisen und dieses brechtigt mich nicht zum arbeiten....
Ich trat an ihn heran und sagte "Hello Sir" und gab ihm meine Dokumente.
Ich hatte vorsorglich auch meinen kanadischen Führerschein in der Hand, dort steht meine kanadische Adresse drauf. Er fragte mich wo ich lebe und ich antwortete knapp: "Saskatoon, Saskatchewan."
Er schaute mich kurz von unten nach oben an und schaute im Computer nach.
Ich ergriff die Initiative und sagte:" The reason why I left Canada is, my Dad in Germany passed away and I was there to give him the last honor."
Er schaute mich wieder an und sagte: "I am sorry to hear that." Ich sagte: "Thank you... und erklärte ihm unseren Wartestatus für die PR. Das wir darauf warten die Pässe einschicken zu können und den Medicalcheck bereits Ende September schon erledigt haben. Er fragte:"Do you like Canada and do you want to stay?"
Ich antwortete "Yes Sir, my son is Canadian, he is 5 and a half month old, made and born in Canada" Er lachte. Dann fragte er was und wo ich arbeite, ich antwortete brav. Er machte seine Stempel in meinen Pass und im dem Moment als er ihn mir übergab, sagte er mit einer solchen freundlichen und warmen Stimme:
"WELCOME HOME"
Das hat mich sehr getroffen, im Positiven, ich habe noch nie etwas Ähnliches von einem deutschen Grenzbeamten gehört, ihr?
"Yes, I am at home, thank you Sir" war meine Antwort und ging meine Koffer holen...
Montag, 21. Februar 2011
Freitag, 18. Februar 2011
Deutschland
Nach meiner letzten Runde durch Amerika und Kanada war dann mein Offtime gebucht. Ebenso mein ungeplanter Urlaub.
Ich flog also am Samstag von Saskatoon...
...nach Minneapolis, von dort nach Amsterdam und dann schließlich nach Frankfurt. Der Flug war gut geplant und nie mehr als 2 Stunden Aufenthalt. Der Flug mit DELTA war absolut ruhig, keine Holperstrecke. Die Nacht war kurz, nur etwa 3 Stunden dunkel. Man fliegt ja gegen die Erddrehungen, also aus der Nacht in den Tag! Mein Schwager Daniel holte mich am Flughafen ab und brachte mich nach Boppard. Wir fuhren am Rhein entlang, nicht über die Autobahn. Ich konnte bei St. Goar auch noch das havarierte Schiff "Waldhof" im vorbei fahren fotografieren und konnte die 3 Schwimmkräne bei der Arbeit sehen.
Am nächsten Tag war es in den Loreley Hafen geschleppt worden und vorbei ist die Zeit des Schiffstaus vor der Loreley....
Es gab eine herzliche Begrüßung in Boppard. Ich telefonierte vom Auto aus schon mit einigen meiner Freunde, dann war das auch erledigt!
Am Montag dann der traurige Tag. Zuerst holten mein Schwager und ich, meinen Sohn im Westerwald ab und fuhren nach Boppard, dann ging es weiter zum Friedhof nach Buchenau wo viele meiner weltweit verstreuten Verwandten schon warteten... Die, die weltweit sind, waren selbst nicht da, aber aus ganz Deutschland, Köln, Ellar, Udenhausen und einige Andere.
Es war eine sehr schöne Trauerfeier, der Kaplan hatte eine sehr schöne Andacht gehalten, der schwerste Moment für mich war dann als er erwähnte das es meines Vaters Traum war, diesen Sommer nach Kanada zu reisen um das Zuhause seines ältesten Sohnes, dessen Frau und seinen geliebten Enkelkindern kennen zu lernen....
Selbst der Kaplan war einer der Schüler, die einst mit meinem Vater im Bus auf Reisen war, 1997 besuchte er als Schüler eines Koblenzers Gymnasium, Rom, der Fahrer war mein Vater, und der Kaplan konnte sich noch sehr gut an den netten Fahrer, der immer einen Spruch drauf hatte und viel lachte, erinnern.
Zum Schluß der Rede nahm ich dann die Urne und wir begaben uns dann alle zum Grab, es folgte die Grabrede und ich hatte die Ehre ihn in sein Grab hinab zu lassen. Das war nicht einfach. Also im praktischen schon, sind ja nur 2 Schnüre die man vorher seitlich heraus zieht, es war schon sehr bewegend für mich. Die Trauergäste nahmen Abschied und anschließend ging es runter ins Ebertor, wo Klaudia zu Kaffee und Kuchen einlud. Dort wurden noch einmal die Geschichten um seine Touren, von und mit meinem Vater ausgetauscht und man erzählte sich...
Montagabend war dann alles vorbei. Ursel und ich fuhren Jon zur verabredetetn Zeit wieder zurück in den Westerwald, nach Hause! Auch dieser erneute Abschied fiel nicht leicht. Ich hätte sehr gerne noch viel mehr Zeit mit ihm verbracht!
Am folgenden Tag ging es für mich zum Gericht wegen dem Nachlass und dann einige Besorgungen erledigen. Ich bekam meinen DÖNER! DÖNER macht schöner!
Mann, war der lecker! Schön scharf. Und auch die Größe war ok! Zum Abend fuhren wir dann "nach Hause" aßen um Mitternacht zu Abend und schauten Unstoppable auf dem Läppi! Ich war mit der Zeitverschiebung dann doch ganz schön kirre! Naja, ihr versteht das schon, denn eigentlich fühle ich mich in der Saskatchewan Zeit ganz wohl....
An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für Ursel's Gastfreundschaft bedanken. Ich wurde regelrecht verwöhnt, geht doch nix über 'ne lecker Fleischwoscht und weich gekochtes Ei zum Frühstück und vieles mehr! Danke Ursel!!!! Für alles!
Am Mittwoch besuchte ich dann meine Tante und wegen dem neuen Wagen hatte sich auch der Versicherungsfuzzi angemeldet... Ich als ehem. Versicherungsfuzzi kenne ihn ganz gut und freute mich schon auf das handeln ;-) ach nee, die sind ja immer so günstig, da brauch man nicht handeln! Nicht verzagen, Helli fragen!
Wir waren früher .... äh, er war der Abteilungsleiter (OB-Leiter) des Kooperationspartners und "zufällig" für die selbe Versicherung tätig für die ich arbeitete damals, bevor ich zur gesetzlichen Krankenversicherung ging, als Salesmanager. Dort, in der GKV, war ich auch für sein Büro zuständig....
Er hatte schon so eine Ahnung das ich dort sein könnte und brachte gleich seine Frau zum Termin mit! Die knapp 2 Stunden zusammen waren ganz schön lustig, wir sprachen über Kanada, Deutschland und und und. Beide verfolgen ebenso den Blog von mir, an dieser Stelle einen lieben Gruß an Helli und Manuela!!
Etwa gegen halb 5 war dann Zeit um nach Boppard zu fahren. Meine Tante fuhr mich mit ihrem frisch versicherten Fahrzeug dort hin, wo ich 4 meiner besten Freunde traf, Uli, Peter; Brobo und Heike. Wir trafen uns in Fondels Mühle und aßen Griechisch zu Abend! Peter entdeckte dann das Klavier und anschließend die Gitarre.
Peter ist übrigens auch der Autor des Theaterstücks "Codename blaue Blume" das auf der BUGA 2011 in Koblenz aufgeführt wird! Und hier die Linkadresse:
www.peter-wayand.de
Und weitere viele Stücke gehen auf Peters Konto!
Um 22 Uhr war es dann vorbei, den Freunden auf Wiedersehen gesagt und Abschied von meiner Schwester und meines Vaters Frau genommen (Warum 'meines Vaters Frau'? Klaudia ist nicht meine Mutter, diese starb schon vor vielen vielen Jahren, viel zu früh...)
Auch dieser Abschied war wieder sehr herzlich... ich hoffe wir sehen uns im Sommer so wie geplant wieder, dann hab ich auch mehr Zeit für jeden und kann allem auch meinen Sohn vorstellen, mein größter ist auf den kleinsten schon sehr gespannt... :-) das macht mich sehr stolz, auf beide! (Ja, auch auf den mittleren!!)
Donnerstag fuhr dann mein Zug, von Hirzenach nach Frankfurt a.M. und dann per KLM nach Amsterdam, dann per KLM nach Toronto, und schließich mit WestJet zurück nach Stoon, wo mich 20 cm Neuschnee und -30°C erwarteten, sowie meine liebe Frau mit beiden Jungs! Dann gings Heim, erzählen und nach etwas über 30 Stunden Rückreise endlich ins Bett!
Ich muß sagen, dass es weder bei DELTA Airlines, oder bei KLM noch bei WestJet etwas zu meckern gab! Aber, ich bin widda daheim!
Als Nächstes steht der Umzug bevor, na dann! Bis die Tage, ich fang mal an zu packen.... Schon wieder!
Ich flog also am Samstag von Saskatoon...
...nach Minneapolis, von dort nach Amsterdam und dann schließlich nach Frankfurt. Der Flug war gut geplant und nie mehr als 2 Stunden Aufenthalt. Der Flug mit DELTA war absolut ruhig, keine Holperstrecke. Die Nacht war kurz, nur etwa 3 Stunden dunkel. Man fliegt ja gegen die Erddrehungen, also aus der Nacht in den Tag! Mein Schwager Daniel holte mich am Flughafen ab und brachte mich nach Boppard. Wir fuhren am Rhein entlang, nicht über die Autobahn. Ich konnte bei St. Goar auch noch das havarierte Schiff "Waldhof" im vorbei fahren fotografieren und konnte die 3 Schwimmkräne bei der Arbeit sehen.
Am nächsten Tag war es in den Loreley Hafen geschleppt worden und vorbei ist die Zeit des Schiffstaus vor der Loreley....
Es gab eine herzliche Begrüßung in Boppard. Ich telefonierte vom Auto aus schon mit einigen meiner Freunde, dann war das auch erledigt!
Am Montag dann der traurige Tag. Zuerst holten mein Schwager und ich, meinen Sohn im Westerwald ab und fuhren nach Boppard, dann ging es weiter zum Friedhof nach Buchenau wo viele meiner weltweit verstreuten Verwandten schon warteten... Die, die weltweit sind, waren selbst nicht da, aber aus ganz Deutschland, Köln, Ellar, Udenhausen und einige Andere.
Es war eine sehr schöne Trauerfeier, der Kaplan hatte eine sehr schöne Andacht gehalten, der schwerste Moment für mich war dann als er erwähnte das es meines Vaters Traum war, diesen Sommer nach Kanada zu reisen um das Zuhause seines ältesten Sohnes, dessen Frau und seinen geliebten Enkelkindern kennen zu lernen....
Selbst der Kaplan war einer der Schüler, die einst mit meinem Vater im Bus auf Reisen war, 1997 besuchte er als Schüler eines Koblenzers Gymnasium, Rom, der Fahrer war mein Vater, und der Kaplan konnte sich noch sehr gut an den netten Fahrer, der immer einen Spruch drauf hatte und viel lachte, erinnern.
Zum Schluß der Rede nahm ich dann die Urne und wir begaben uns dann alle zum Grab, es folgte die Grabrede und ich hatte die Ehre ihn in sein Grab hinab zu lassen. Das war nicht einfach. Also im praktischen schon, sind ja nur 2 Schnüre die man vorher seitlich heraus zieht, es war schon sehr bewegend für mich. Die Trauergäste nahmen Abschied und anschließend ging es runter ins Ebertor, wo Klaudia zu Kaffee und Kuchen einlud. Dort wurden noch einmal die Geschichten um seine Touren, von und mit meinem Vater ausgetauscht und man erzählte sich...
Montagabend war dann alles vorbei. Ursel und ich fuhren Jon zur verabredetetn Zeit wieder zurück in den Westerwald, nach Hause! Auch dieser erneute Abschied fiel nicht leicht. Ich hätte sehr gerne noch viel mehr Zeit mit ihm verbracht!
Am folgenden Tag ging es für mich zum Gericht wegen dem Nachlass und dann einige Besorgungen erledigen. Ich bekam meinen DÖNER! DÖNER macht schöner!
Mann, war der lecker! Schön scharf. Und auch die Größe war ok! Zum Abend fuhren wir dann "nach Hause" aßen um Mitternacht zu Abend und schauten Unstoppable auf dem Läppi! Ich war mit der Zeitverschiebung dann doch ganz schön kirre! Naja, ihr versteht das schon, denn eigentlich fühle ich mich in der Saskatchewan Zeit ganz wohl....
An dieser Stelle möchte ich mich auch herzlich für Ursel's Gastfreundschaft bedanken. Ich wurde regelrecht verwöhnt, geht doch nix über 'ne lecker Fleischwoscht und weich gekochtes Ei zum Frühstück und vieles mehr! Danke Ursel!!!! Für alles!
Am Mittwoch besuchte ich dann meine Tante und wegen dem neuen Wagen hatte sich auch der Versicherungsfuzzi angemeldet... Ich als ehem. Versicherungsfuzzi kenne ihn ganz gut und freute mich schon auf das handeln ;-) ach nee, die sind ja immer so günstig, da brauch man nicht handeln! Nicht verzagen, Helli fragen!
Wir waren früher .... äh, er war der Abteilungsleiter (OB-Leiter) des Kooperationspartners und "zufällig" für die selbe Versicherung tätig für die ich arbeitete damals, bevor ich zur gesetzlichen Krankenversicherung ging, als Salesmanager. Dort, in der GKV, war ich auch für sein Büro zuständig....
Er hatte schon so eine Ahnung das ich dort sein könnte und brachte gleich seine Frau zum Termin mit! Die knapp 2 Stunden zusammen waren ganz schön lustig, wir sprachen über Kanada, Deutschland und und und. Beide verfolgen ebenso den Blog von mir, an dieser Stelle einen lieben Gruß an Helli und Manuela!!
Etwa gegen halb 5 war dann Zeit um nach Boppard zu fahren. Meine Tante fuhr mich mit ihrem frisch versicherten Fahrzeug dort hin, wo ich 4 meiner besten Freunde traf, Uli, Peter; Brobo und Heike. Wir trafen uns in Fondels Mühle und aßen Griechisch zu Abend! Peter entdeckte dann das Klavier und anschließend die Gitarre.
Peter ist übrigens auch der Autor des Theaterstücks "Codename blaue Blume" das auf der BUGA 2011 in Koblenz aufgeführt wird! Und hier die Linkadresse:
www.peter-wayand.de
Und weitere viele Stücke gehen auf Peters Konto!
Um 22 Uhr war es dann vorbei, den Freunden auf Wiedersehen gesagt und Abschied von meiner Schwester und meines Vaters Frau genommen (Warum 'meines Vaters Frau'? Klaudia ist nicht meine Mutter, diese starb schon vor vielen vielen Jahren, viel zu früh...)
Auch dieser Abschied war wieder sehr herzlich... ich hoffe wir sehen uns im Sommer so wie geplant wieder, dann hab ich auch mehr Zeit für jeden und kann allem auch meinen Sohn vorstellen, mein größter ist auf den kleinsten schon sehr gespannt... :-) das macht mich sehr stolz, auf beide! (Ja, auch auf den mittleren!!)
Donnerstag fuhr dann mein Zug, von Hirzenach nach Frankfurt a.M. und dann per KLM nach Amsterdam, dann per KLM nach Toronto, und schließich mit WestJet zurück nach Stoon, wo mich 20 cm Neuschnee und -30°C erwarteten, sowie meine liebe Frau mit beiden Jungs! Dann gings Heim, erzählen und nach etwas über 30 Stunden Rückreise endlich ins Bett!
Ich muß sagen, dass es weder bei DELTA Airlines, oder bei KLM noch bei WestJet etwas zu meckern gab! Aber, ich bin widda daheim!
Als Nächstes steht der Umzug bevor, na dann! Bis die Tage, ich fang mal an zu packen.... Schon wieder!
Sonntag, 6. Februar 2011
Meine schwerste Tour
Ich rief wie immer nach meinem Off Montags beim Dispatch an, es hieß : Heute nix, morgen aber nach St. Louis in Missourie. Okay! So bissl hab ich mich gefreut! Da war ich noch nicht! Dienstag früh zum Truck, Trailer holen, laden, Papiere für den Grenzübertritt in Pembina... Ich fuhr von Stoon bis Winnipeg, dort schlief ich am Flying J. Am nächsten Mittwochmorgen klingelte mein Handy, meine liebe Frau war dran, ich wusste sofort Bescheid!
Mein Vater ist gestorben. Er litt die letzten 4 Monate an Krebs und hatte nun den Kampf, der für ihn aussichtslos war, verloren. Ich bekam aber gesagt, das er friedlich einschlief, meine jüngste Schwester Monika war bei ihm.
Wer war er. Er war Koch, das jedenfalls hatte er einmal gelernt, allerdings eine Fettallergie bekommen. Als ich dann 1970 das Licht der Welt erblickte, war er allerdings schon Trucker... in Deutschland. Und seit 1972 fuhr er Bus, Reisebus! Aus seiner frühen Jugend hatte er den Spitznamen Fuzzy aus der Fernsehreihe! Es gibt kaum jemanden in Boppard der den Busfahrer Fuzzy nicht kennt bzw. kannte! Wegen ihm habe ich dann beim Bund, nach meinem Lkw-Führerschein den Busschein gemacht. Einige Male bin ich dann mit ihm als zweiter Fahrer auf Tour gewesen, und einmal habe ich ihn sogar ganz vertreten, als er in sein Haus einzog.... Ich habe ihn zum letzten Mal persönlich eine Woche vor meiner Abreise nach Canada im April '09 gesehen, sonst nur noch per Skype oder am Telefon. Er begann immer mit "Na, großer..." Und ich antwortete immer: "Na, kleiner...." er war einen guten Kopf kleiner als ich und auch etwas schlanker, eben wegen der Allergie setzte er nie etwas an..
Ich hätte mich gerader hinstellen sollen....
Er kannte sich in ganz Europa aus, ohne GPS! Es gibt kaum einen Ort den er nicht kennt. Eben leider nur in Europa. Er war nie in Amerika, bzw USA oder Kanada. Er war zur Hochzeitsreise mit seiner Frau in der Karibik, auf St. Lucia. Das war im Februar 1988. Meine Frau und ich hatten vor ihn dieses Jahr für ein paar Wochen her zu holen, damit er mit mir ein bissl die USA unsicher machen könne. Leider hatte er vor einigen Jahren einen Zeckenbiss den er fast nicht überlebte, daraus resultierte eine verfrühte Rente und eine folgende Demenz, das Kurzzeitgedächtnis war dahin. Er hatte aber immer und immer wieder beim Arzt gesagt, dass die checken sollen, ob er flugtauglich ist, er will nämlich nach Kanada, manchmal wusste er nicht warum, aber er wollte da dahin!
Nun werde ich am kommenden Samstag nach Deutschland fliegen und ihm die letzte Ehre erweisen! Einen Tag nach meinem Geburtstag, und in Zukunft wird der Valentinstag für mich Tag mit trauriger Erinnerung bleiben! Da wir vor hatten, bevor er hierher kommt, das wir 4 in Deutschland Urlaub bei der Familie machen und ich mit ihm alleine wieder nach Kanada fliege, Kat belibt mit den beiden Jungs etwas länger!
Ich wollte ihm doch so gerne Max, seinen jüngsten Enkel, vorstellen! Leider hat er nur Fotos gesehen und ihn 2 oder 3 Mal bei Skype.
Ja, so nahm ich dann meine Trauer mit auf den Weg nach St.Louis. Ich hatte Glück, der schlimme Schneesturm war mir 2 Tage vorraus, so hatte ich wenigstens gute Straßen. Meine Frau erledigte alles wegen dem Flug, tauschte sich mit meinem Supervisor aus und ich möchte hier in der ganzen Sache mal eine Lanze brechen! Ich hätte nie gedacht das die Firma sich so positiv verhält. Ich bekomme 3 Tage bezahlten Sonderurlaub wegen dem Todesfall, mein normales Off und ich kann wegen dem bevor stehenden Umzug bis 1.3. bezahlten Urlaub nehmen. Das hätte ich jetzt nicht gedacht! Danke!
Das schöne an diesem äußerst traurigen Anlaß, ich sehe meinen Sohn Jon wieder, den ich doch sehr vermisse, ich sehe meine Freunde Uli und Peter wieder, meine Schwestern, meine Tante, Onkels und und und, ein anderer Anlass wäre mir ehrlich gesagt leiber, MIT meinem Vater! Ich werde ihn vermissen, sehr! Das fachsimpeln übers Busfahren, gemeinsame vergangene Touren ect! Durch ihn lernte ich meine Brieffreundin Lisa kennen, sie ist Amerikanerin und lebt in Arizona, wir haben Kontakt seit 1985, seit dem es das Lied Live is Life von Opus gibt... Sie war in Deutschland mit einer Schulgruppe unterwegs und mein Vater war ihr Fahrer und brachte die Adresse von Lisa mit...
Auf meiner Rücktour ging es nach Des Moines und dann nach Regina und zurück nach Saskatoon. Ach - wisst ihr schon das Neuste? Totti hat am Donnerstag vor 2 Wochen seine Turnpikelizenz zurückgegeben! Zukünftig nur noch mit einem Trailer unterwegs!
Zum Abschluß noch ein Bild von Fuzzy, alias Richard, Papa von Totti, zusammen mit Anton und Jon bei unserem letzten treffen...
Ruhe in Frieden!
Mein Vater ist gestorben. Er litt die letzten 4 Monate an Krebs und hatte nun den Kampf, der für ihn aussichtslos war, verloren. Ich bekam aber gesagt, das er friedlich einschlief, meine jüngste Schwester Monika war bei ihm.
Wer war er. Er war Koch, das jedenfalls hatte er einmal gelernt, allerdings eine Fettallergie bekommen. Als ich dann 1970 das Licht der Welt erblickte, war er allerdings schon Trucker... in Deutschland. Und seit 1972 fuhr er Bus, Reisebus! Aus seiner frühen Jugend hatte er den Spitznamen Fuzzy aus der Fernsehreihe! Es gibt kaum jemanden in Boppard der den Busfahrer Fuzzy nicht kennt bzw. kannte! Wegen ihm habe ich dann beim Bund, nach meinem Lkw-Führerschein den Busschein gemacht. Einige Male bin ich dann mit ihm als zweiter Fahrer auf Tour gewesen, und einmal habe ich ihn sogar ganz vertreten, als er in sein Haus einzog.... Ich habe ihn zum letzten Mal persönlich eine Woche vor meiner Abreise nach Canada im April '09 gesehen, sonst nur noch per Skype oder am Telefon. Er begann immer mit "Na, großer..." Und ich antwortete immer: "Na, kleiner...." er war einen guten Kopf kleiner als ich und auch etwas schlanker, eben wegen der Allergie setzte er nie etwas an..
Ich hätte mich gerader hinstellen sollen....
Er kannte sich in ganz Europa aus, ohne GPS! Es gibt kaum einen Ort den er nicht kennt. Eben leider nur in Europa. Er war nie in Amerika, bzw USA oder Kanada. Er war zur Hochzeitsreise mit seiner Frau in der Karibik, auf St. Lucia. Das war im Februar 1988. Meine Frau und ich hatten vor ihn dieses Jahr für ein paar Wochen her zu holen, damit er mit mir ein bissl die USA unsicher machen könne. Leider hatte er vor einigen Jahren einen Zeckenbiss den er fast nicht überlebte, daraus resultierte eine verfrühte Rente und eine folgende Demenz, das Kurzzeitgedächtnis war dahin. Er hatte aber immer und immer wieder beim Arzt gesagt, dass die checken sollen, ob er flugtauglich ist, er will nämlich nach Kanada, manchmal wusste er nicht warum, aber er wollte da dahin!
Nun werde ich am kommenden Samstag nach Deutschland fliegen und ihm die letzte Ehre erweisen! Einen Tag nach meinem Geburtstag, und in Zukunft wird der Valentinstag für mich Tag mit trauriger Erinnerung bleiben! Da wir vor hatten, bevor er hierher kommt, das wir 4 in Deutschland Urlaub bei der Familie machen und ich mit ihm alleine wieder nach Kanada fliege, Kat belibt mit den beiden Jungs etwas länger!
Ich wollte ihm doch so gerne Max, seinen jüngsten Enkel, vorstellen! Leider hat er nur Fotos gesehen und ihn 2 oder 3 Mal bei Skype.
Ja, so nahm ich dann meine Trauer mit auf den Weg nach St.Louis. Ich hatte Glück, der schlimme Schneesturm war mir 2 Tage vorraus, so hatte ich wenigstens gute Straßen. Meine Frau erledigte alles wegen dem Flug, tauschte sich mit meinem Supervisor aus und ich möchte hier in der ganzen Sache mal eine Lanze brechen! Ich hätte nie gedacht das die Firma sich so positiv verhält. Ich bekomme 3 Tage bezahlten Sonderurlaub wegen dem Todesfall, mein normales Off und ich kann wegen dem bevor stehenden Umzug bis 1.3. bezahlten Urlaub nehmen. Das hätte ich jetzt nicht gedacht! Danke!
Das schöne an diesem äußerst traurigen Anlaß, ich sehe meinen Sohn Jon wieder, den ich doch sehr vermisse, ich sehe meine Freunde Uli und Peter wieder, meine Schwestern, meine Tante, Onkels und und und, ein anderer Anlass wäre mir ehrlich gesagt leiber, MIT meinem Vater! Ich werde ihn vermissen, sehr! Das fachsimpeln übers Busfahren, gemeinsame vergangene Touren ect! Durch ihn lernte ich meine Brieffreundin Lisa kennen, sie ist Amerikanerin und lebt in Arizona, wir haben Kontakt seit 1985, seit dem es das Lied Live is Life von Opus gibt... Sie war in Deutschland mit einer Schulgruppe unterwegs und mein Vater war ihr Fahrer und brachte die Adresse von Lisa mit...
Auf meiner Rücktour ging es nach Des Moines und dann nach Regina und zurück nach Saskatoon. Ach - wisst ihr schon das Neuste? Totti hat am Donnerstag vor 2 Wochen seine Turnpikelizenz zurückgegeben! Zukünftig nur noch mit einem Trailer unterwegs!
Zum Abschluß noch ein Bild von Fuzzy, alias Richard, Papa von Totti, zusammen mit Anton und Jon bei unserem letzten treffen...
Ruhe in Frieden!
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