Montag, 21. Februar 2011

Nachtrag zu "Deutschland"

Walter bat mich einen Nachtrag zu machen, wegen dem netten Immigration Officer in Toronto.

Ich kam aus dem Flieger von Amsterdam und stellte mich mit meiner VISA-Karte, die ich im Flieger ausfüllte, an der Passkontrolle an. Es sind 2 Kontrollen. Ich vergaß das Datum als ich Kanada verlies, einzutragen, also tat ich das, stellte mich wieder an und durfte dann zur 2ten Kontrolle beim Immigration Officer vorstellig werden. Es ist so, ich bin ja bis zum heutigen Tag "nur" mit dem Workpermit im Land. Das berechtigt mich bis zum Ablauf dieses Visas im Land zu arbeiten und zu wohnen. Auf diesem VISA das im Pass eingetackert ist, ist in großen Buchstaben geschrieben: "NO RE-ENTREE". Das bedeutet, sollte ich Kanada verlassen, egal aus welchem Grund, garantiert es mir nicht die Wiedereinreise. Beim Boardercrossing mit dem Truck habe ich ein spezielles Schreiben bei mir, aber ich war ja privat unterwegs. Im Worstcase könnte der Immigration Officer die Rückkehr als WP Inhaber verweigern und ich dürfte nur mit Touristen Visum einreisen und dieses brechtigt mich nicht zum arbeiten....

Ich trat an ihn heran und sagte "Hello Sir" und gab ihm meine Dokumente.
Ich hatte vorsorglich auch meinen kanadischen Führerschein in der Hand, dort steht meine kanadische Adresse drauf. Er fragte mich wo ich lebe und ich antwortete knapp: "Saskatoon, Saskatchewan."
Er schaute mich kurz von unten nach oben an und schaute im Computer nach.
Ich ergriff die Initiative und sagte:" The reason why I left Canada is, my Dad in Germany passed away and I was there to give him the last honor."
Er schaute mich wieder an und sagte: "I am sorry to hear that." Ich sagte: "Thank you... und erklärte ihm unseren Wartestatus für die PR. Das wir darauf warten die Pässe einschicken zu können und den Medicalcheck bereits Ende September schon erledigt haben. Er fragte:"Do you like Canada and do you want to stay?"
Ich antwortete "Yes Sir, my son is Canadian, he is 5 and a half month old, made and born in Canada" Er lachte. Dann fragte er was und wo ich arbeite, ich antwortete brav. Er machte seine Stempel in meinen Pass und im dem Moment als er ihn mir übergab, sagte er mit einer solchen freundlichen und warmen Stimme:

"WELCOME HOME"

Das hat mich sehr getroffen, im Positiven, ich habe noch nie etwas Ähnliches von einem deutschen Grenzbeamten gehört, ihr?

"Yes, I am at home, thank you Sir" war meine Antwort und ging meine Koffer holen...

5 Kommentare:

  1. Indeed, the Canadians musst be very friendly to those who are interessted in living there.Instead, there is noone coming freely to this piece of land, this wide open range, where no man has gone before... ;-) Totti, you've never been a farmer who cannot leave his hometerrain, you always was an explorer, to cover new territory... Good luck further on! :-)

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  2. I wished every custom officer were that friendly like in Totti`s case. naturaly they are all humans won`t be able to be in a good mood all the time. however I understand that for my guess is even the worst canadian mood can`t match with those of a german border guy.

    Danke fuer den Nachtrag Totti.

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  3. Auch ich sage Danke fuer den Nachtrag! Denn es war schoen es zu hoeren und auch schoen es nochmal zu lesen. Ich vermute den meisten Lesern geht es genauso...
    Liebe Gruesse und lebt euch gut ein in der neuen, sehr schoenen und groesseren Wohnung!
    Und die PR kommt, ganz bestimmt! :-)

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  4. Schön sowas zu lesen, dass sowas nicht nur fiktiv ist, sondern dass man als Einwohner auch am der Grenze willkommen geheißen wird.

    Es sind eben die kleinen Dinge, die Kanada in meinen Augen so besonders machen. Eben die Art und Weise, wie man dort miteinander umgeht.

    Viele Grüße aus dem wohl egoistischsten Land der Welt

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  5. 99,9% der canadischen Grenzbeamten sind freundlich , hilfsbereit und korekt. Ich vermisse nicht die schikanoesen Zolltrottel in Europa , die ich alle nach Grenzoeffnung an den A... der Welt wuensche .

    Gruss Holger

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