Ich kam ja das letzte Mal etwas früher Heim, damit der Truckshop 3 Tage Zeit hat um meinen Truck zu reparieren. Meine kleinen technischen Defekte waren: mein Governor bliess alle 5 bis 15 Sekunden ab und schaltete sich ein. Das ist das Ventil das den Luftdruck regelt. Der „Luftpresser“ fördert Luft und der Governor schaltet dann bei entsprechendem Druck ab, es schaltet wieder ein wenn Druckluft durch bremsen oder Luftfederung verbraucht wurde und lässt wieder Pressluft in die Vorratsbehälter. Wenn man dann den Truck parkt und regelmäßig alle paar Sekunden dieses ppffftt zu hören ist... da kann man kaum bei schlafen, weil dieser Governor ziemlich genau unter dem Bett, unter der Fahrerkabine hinter dem Tank montiert ist.
Er ist repariert, die Nächte sind „pffftt“ frei!
Des Weiteren hatte ich Probleme mit meinem Inverter. Das ist eine kleine Elektrobox, die aus der 12-14Voltspannung des Trucks 110 Volt macht. Damit kann man dann einen Wasserkocher, einen Toaster, die Mikrowelle ect. PP betreiben. Mein Inverter schaltete sich immer nach ca 1,5 Minuten wegen Überhitzung ab. Es ist allerdings ein niegelnagelneuer Inverter. Ich hatte das Ding bei Peterbilt gekauft und die hatten mal einen Blick in meine Batteriebox geworfen und meinten: „überprüf mal deine Verkabelung da, die sieht nicht gut aus!“ Es scheint jetzt repariert zu sein.... er schaltet sich nicht mehr wegen „Überhitzung“ aus, alles normal! Es war der „Breaker“ so sagte mir der Shop-Manager.
Reifen..... hab ich keine bekommen! Also es sind ja welche drauf, aber die sind recht runter gefahren, es sind noch um die 5 bis 6 mm drauf. Nach dem Gesetz genug, aber mal ehrlich: ist das für die Winterverhältnisse hier genug? Ich sage: Nein! Es sind M+S Reifen die schon den 2ten Sommer hinter sich haben und nun im 2ten Winter sind. Meiko und ich bekamen sie drauf im Spätsommer 09.
Der Truck fährt ja auch Touren in die USA und somit geht es ab und an auch nach Kalifornien. Ich kann Euch sagen, der Gummi ist hart wie...äh, harter Gummi halt!
Ich habe recht oft die Warnleuchte „spinning wheels“ in meinem Dashboard an und ich denke manchmal: bei 80km/h und mehr: NICHT SCHÖN.
Wenn man dann noch mit recht wenig Gewicht unterwegs ist.... in unserem Yard in Lloydminster brauchte ich jedenfalls einen Towtruck (Abschlepper) um im Yard wenden zu können. Ich konnte nicht einmal was mit Ketten machen, das habe ich nämlich versucht. Für den Towtruck samt 5 Minuten Arbeitszeit für den Fahrer hat dann meine Firma CAN$120 bezahlt. So spart man dann das Geld an den Reifen!
Ich habe nun schon 3x neue Reifen auf meinen Drives angefordert, per Crysheet und eMail an meinen Supervisor. Der antwortete darauf, das meine Reifen auf dem Steering doch gut seien und ich keine neuen bräuchte! Okaaaayyyy, böse Frage von mir: Tickt der noch richtig? Ich habe nie von den Reifen auf meinem Steering (Lenkachse) gesprochen... Er selbst sagte mir, ich solle die Reifen per Crysheet anfordern. Aber im persönlichen 4 Augengespräch. Was sagt Euch das? - - Genau!
Also, fahre ich nicht durch die Rockies und wenn das Wetter zu heftig ist, bleibe ich stehen und fahre erst weiter, wenn's wieder sicher ist. Zur Zeit ist es teils riiiiichtig glatt auf dem TRC1. Bei Golden, BC war die Straße 3 Tage gesperrt wegen erheblicher Lawinen Gefahr. Zwischen Swift Current, SK und ca. Brooks, AB war der Highway auch gesperrt. Da gab es Schneeverwehungen die weg gefräst werden mussten, die waren rund 2,5 m hoch. Momentan geht was ab! Dieser Winter ist auf jeden Fall „schneemäßig“ wesentlich heftiger als der Letzte! Aber nicht so kalt. Im Schnitt bei uns zwischen -20° und -30°C letztes Jahr teils -50° aber weniger Schnee.
Diesen Winter gab es schon schwere Unfälle: Jackknifes, Überschläge und Auffahrunfälle. Ob's an den Reifen liegt?? Ich bin kein Stuntman und mein Ziel ist es immer zu meinen freien Wochenenden gesund Heim zu kommen! Also: keine Sperenzchen!
Apropos Sperenzchen....
Am vergangenen Donnerstag hat Totti sein Turnpikeschein zurück gegeben. Ab jetzt nur noch Single. Es hat mehrere Gründe: Sicherheit, Organisation, Meilen... ect PP.
Ich habe heute am Samstag mal eine schöne Exeltabelle erstellt, mit meinen geleisteten Jobs des vergangen Jahres und was stelle ich fest?
Ich bin ein fauler Sack!
UUUpppsss, nee, nicht ganz! In meinem Jobinterview im September 2008 als ich hier war wurden mir vorgerechnet, dass ich im Schnitt monatlich 10000 bis 13000 Meilen zu fahren habe, vorwiegend Bordercrossing in die USA. Ich habe nun errechnet das ich im Schnitt auf 8814 Meilen kam, der USA-Anteil lag bei ganzen 4,6%, Turnpikes kamen auf 6,57%, gesehen auf's Jahr 2010.
Außerdem überlege ich gerade mit Service Canada einen Termin zu machen, aus vielen Gründen. Meine „neue“ Dispatch trägt die Nase ganz schön weit oben und sollte ihre Zunge und ihr Schriftliches besser im Zaum halten, das kann schnell in Diskriminierung und provozierte Benachteiligung gehen... Lasst ihr Euch am Telefon als „Son of a B“ titulieren, weil man mitteilt, dass ein Kurztrip in die USA nicht machbar ist, weil man keine US-Lenkzeit verfügbar hat.... Canadisch aber legal!
Es ist so:
In Canada gelten 70 Stunden in 7 Tagen. Man zählt die letzten 6 Tage zusammen und die Differenz zu 70 ist dann das, was am 7ten Tag gearbeitet werden darf, in Canada.
Fährt man über die Grenze in die USA ist es wie folgt:
Es werden die Stunden der letzten 7 Tage zusammengerechnet und die Differenz zu 70 ist die Anzahl die am 8ten Tag in der USA „stundenmäßig“ gearbeitet werden darf.
Hört sich komplizierter an als es ist...
Fährt man hier also einen 2 Wochenrhytmus und wird in der ersten Woche immer so um die 13 bis 15 Stunden am Tag gejagt, bleiben zwangsläufig in der zweiten Woche keine US-Stunden übrig!
Ach: und wie GEIL!!! Freu!
Ich war am Freitagmorgen mit der Kündigung bei unserer Appartmentverwalterin von Boardwalk. Die Tussi ist so *hust/räusper*, naja sie hat es mal entgegengenommen und abgezeichnet und prompt bekamen wir einen Katalog unter der Türe durch geschoben (!) was wir alles so bei einem Auszug zu erledigen haben, also vorher. Die sind ja päpstlicher als der Papst. Na, das kriegen wir auch noch hin und in der neuen Wohnung/Haus feiere ich mir erst Mal einen darauf mit meinen Helfern!
Frau und beide Söhne sind wohl auf und freuen sich über das schöne kalte Schneewetter!
See you in two weeks!
Bye, Totti!
Samstag, 29. Januar 2011
Donnerstag, 27. Januar 2011
Schlechtes Wetter
Quatsch! Wir haben doch noch Winter!
Ich habe viel Winter fotografiert. Leider sind auch einige Unfälle dabei, jaich weiß, es wird Kritik geben "so was posted man nicht" oder ähnlich, aber ich gehe nicht hin und spritze hier mit Blut, es sind Blechschäden, im maximalen Fall. Im Radio wurde berichtet, dass es viele Unfälle gab, aber keiner ernsthaft verletzt wurde. Kurze Kommentare zu den Bildern sind darunter. Heute quasi ein Fotobericht... viel Spaß!
Wenn man hinterher fährt, kann es sein das man mal nix sieht, weil der Schneestaub so doller verweht wird. kein Wunder wenn die mit ca 80 km/h daher donnern, die SNOWPLOWS
Hier liegt ein Eigenheim, vermutlich durch zu starken Seitenwind vom Trailer gerissen und auf dem Dach gelandet.
Auf dem Rückweg lags immer noch da...
Dieser Haustransport stand in Vermillion,AB an der Kreuzung, er war in den Graben gerutscht und kämpfte nun mit 2 Towtrucks (nicht sichtbar im Bild) nicht die Ladung in den Schnee zu kippen!
Jacknife eines Citydrivers in Edmonton, auf dem Highway 16 der quer durch die Stadt führt.
Dieser Grader fährt durch die Felder paralell der straße um Verwehungswälle zu erstellen, damit die Schneeverwehungen nicht erst auf die Straße kommen....
Einer unserer Trucks die nach einem Jacknife in der Ecke stehen. Ich hoffe nur für jeden Fahrer, dass sie unbeschadet aus den Truck kommen, aber noch viel mehr hoffe ich, dass keiner erst in die Situation kommt!
Ein in der Ditch stehender Snowplow, fest gefahren, der Fahrer war am schaufeln!
Einsatz! Eine Pkw-Bergung.
So kann dann schon mal ein Highway aussehen! Herrliche Sonne, um die -25°C teils ganz schön glatt, wie schön das ich den Turnpike fahre ...
Dieser Fahrer wollte warscheinlich aufgrund schlechtem Wetter umkehren und an einem solchen Übergang, der eigentlich Rettungsfahrzeugen und Polizei vorbehalten sind, ist er dann stecken geblieben.
Highway 1 Richtung East, zwischen Swift Current und Regina, dieser Fahrer hatte Glück, er hatte keinen Jackknife, sondern drehte sich mit dem kompletten Truck und Trailer. Er saß am Steuer und telefonierte. (Warscheinlich mit seinem Boss oder Rettungskräften....)
Nun 5x Pechvögel, 4 davon waren 4x4 Fahrzeuge die die Stabilität ihres Daches testeten, der kleine rote hatte da etwas mehr Glück...
Highway 1 Calgary Richtung Regina, Schneefelder nach dem Regen, es sieht herlich aus, ist aber teils scheiße glatt! (Sorry, aber es trifft es genau)
Die drei haben richtig Spaß!!
Ich habe viel Winter fotografiert. Leider sind auch einige Unfälle dabei, jaich weiß, es wird Kritik geben "so was posted man nicht" oder ähnlich, aber ich gehe nicht hin und spritze hier mit Blut, es sind Blechschäden, im maximalen Fall. Im Radio wurde berichtet, dass es viele Unfälle gab, aber keiner ernsthaft verletzt wurde. Kurze Kommentare zu den Bildern sind darunter. Heute quasi ein Fotobericht... viel Spaß!
Wenn man hinterher fährt, kann es sein das man mal nix sieht, weil der Schneestaub so doller verweht wird. kein Wunder wenn die mit ca 80 km/h daher donnern, die SNOWPLOWS
Hier liegt ein Eigenheim, vermutlich durch zu starken Seitenwind vom Trailer gerissen und auf dem Dach gelandet.
Auf dem Rückweg lags immer noch da...
Dieser Haustransport stand in Vermillion,AB an der Kreuzung, er war in den Graben gerutscht und kämpfte nun mit 2 Towtrucks (nicht sichtbar im Bild) nicht die Ladung in den Schnee zu kippen!
Jacknife eines Citydrivers in Edmonton, auf dem Highway 16 der quer durch die Stadt führt.
Dieser Grader fährt durch die Felder paralell der straße um Verwehungswälle zu erstellen, damit die Schneeverwehungen nicht erst auf die Straße kommen....
Einer unserer Trucks die nach einem Jacknife in der Ecke stehen. Ich hoffe nur für jeden Fahrer, dass sie unbeschadet aus den Truck kommen, aber noch viel mehr hoffe ich, dass keiner erst in die Situation kommt!
Ein in der Ditch stehender Snowplow, fest gefahren, der Fahrer war am schaufeln!
Einsatz! Eine Pkw-Bergung.
So kann dann schon mal ein Highway aussehen! Herrliche Sonne, um die -25°C teils ganz schön glatt, wie schön das ich den Turnpike fahre ...
Dieser Fahrer wollte warscheinlich aufgrund schlechtem Wetter umkehren und an einem solchen Übergang, der eigentlich Rettungsfahrzeugen und Polizei vorbehalten sind, ist er dann stecken geblieben.
Highway 1 Richtung East, zwischen Swift Current und Regina, dieser Fahrer hatte Glück, er hatte keinen Jackknife, sondern drehte sich mit dem kompletten Truck und Trailer. Er saß am Steuer und telefonierte. (Warscheinlich mit seinem Boss oder Rettungskräften....)
Nun 5x Pechvögel, 4 davon waren 4x4 Fahrzeuge die die Stabilität ihres Daches testeten, der kleine rote hatte da etwas mehr Glück...
Highway 1 Calgary Richtung Regina, Schneefelder nach dem Regen, es sieht herlich aus, ist aber teils scheiße glatt! (Sorry, aber es trifft es genau)
Die drei haben richtig Spaß!!
Donnerstag, 13. Januar 2011
Ontario im Schnee, Boardwalk wird irre
Also, als ich dann am Montag wieder einmal nach meinem Wochenende den Dispatch anrief, bekam ich mal wieder die Antwort:“ Nothing yet, check with dispatch later...“
Kaum 'ne Stunde danach, klingelte mein Handy und ich bekam die Info einen leeren Turnpike nach Winnipeg zu fahren. Aha, leer! Das ist ja mal wieder 'ne wertvolle Fahrt! Hab dann meine Sachen ins Auto gepackt ect PP. Wie das so ist. Taschen, Getränke, Essen...
In Winnipeg rief ich dann den Dispatch an und fragte: Und, haste noch was? 3 Stunden kann ich noch. Antwort: Nee, da ist absolut nix mehr heute Abend.... Aha, und warum liegen dann 10 Umschläge im Outbound? Ich habe es nicht gefragt, aber die Message über die Verfügbarkeit für Dispatch geschickt.(Avaiable for Dispatch) Und prompt wurde ich angefragt ob ich nach Dorval in Quebec fahren kann. Ein Stadtteil von Montreal. Jetzt stell ich mal die Frage: Erstens: warum soll ich das nicht können? Und Zweitens warum bekam ich gerade die Aussage da wäre nix zum fahren..... Wie dem auch sei ich hatte 59335lbs zu legalisieren, es klappte.
(1 Pfund (1 Pound) = 0,453 592 370 kg) 59335 x 0,453592370 sind immerhin 26915kg Ladung, plus Trailer, plus Truck. laut Scaleticket 45420kg Gesamtgewicht.
Ich startete also am nächsten Morgen Richtung Franco-Canada. Meine Scherzfrage lautete noch: Ich kann kein französisch ist das von Bedeutung? Antwort: Nein, brauchste nicht!
Der Helen Lake am Highway 17 nach/vor Nipigon,ON.
Beardmore im Winter
Ich dachte: " Jetzt renn mir bloß nicht auf die Straße, dann haste Koppweh!"
Nur im vorbeirauschen, aber sehr schön anzusehen!
Die folgenden 3 Bilder sind Snowplows at work.
Dies ist ein Grader mit Schneeschild. Sie werden für die Nebenstraßen eingesetzt, helfen aber auch am Highway aus, sind aber recht langsam, um die 40-50km/h
Dies ist ein normaler Laster mit Schneeschild und Seitenschild und Streuer.
Warum heiß das wohl "Snowplow"? Kann vorrübergehende Blindheit verursachen, man nennt das dann auch mal Whiteout. Obwohl das eigentlich was anderes, aber ähnliches ist! Durch den Schneestaub der aufgewirbelt wird gibts mal schnell 'ne Sicht von Nullkommanix!
In Montreal dann am Tor.
Ich versuche mal das Gespräch mit der Security nachzustellen:
Ich klingelte, eine französische Stimme irgendwas, sie kam vom Band, schätze: Bitte warten:
Dann eine französische männliche Stimme sagte „Hallo“
Ich sagte: „Do you speak englisch?
Seine Anwort: „No! Par le vous france ?“
Ich: „No, but we can deutsch schwätze wenn du das verstehst!“
Seine Antwort: „Pardon? Ich sagte dann in englisch welche Firma, wann mein Termin ist, um 7 in der Früh. Bla Bla Bla....
Keine Antwort mehr von dem Typ.
Es war 'ne Einfahrt ca. 40mtr lang und am Ende ein Gate, mit einer Sprechanlage auf der linken Seite, für die Fahrer so erreichbar das man nicht aussteigen muß. Ich dachte mir „na warte ich krieg 'ne antwort von dir, Froschmörder.“ Ich ging zurück zum Truck der auf der Straße parkte und fuhr in die Einfahrt ein und drückte wieder die Klingel, Prozedur von vorne... Stimme vom Band dann er....keine Antwort mehr... ABER: Jetzt stand ich da und kein anderer konnte mehr klingeln, es sei denn das Tor geht auf und ich kann rein... Ein Truck mit einem Frankocanadier kam angefahrenund wollte rein, der war sehr nett und funkte die Security an was das soll, sie könnten mich doch hier so nicht stehen lassen...ohne Antwort, das Tor ging auf und Totti konnte rein :-) geht doch! Auch ohne französisch.
Am nächsten Morgen lud is aus und fuhr nach Morrisburg , das waren ca. 85 Meilen zurück, es liegt ca 60km östlich von Ottawa, und dort hatte ich in 15 Minuten meine Ladung fertig und konnte wieder abdampfen. Die Fahrt nach Mississauga war ok, etwas Schnee, Streckenweise etwas mehr. In Mississauga trailer abstellen, duschen gehen und wieder nach North York fahren, das ist ein Stadtteil von Torornto. Dort gabs 'ne Ladung Büromöbel. Am Freitagabend startete ich dann in Toronto, am Montagmittag war ich dann in Regina. Seit meinem Start letzten Montag hatte is bis hier rund 4000Meilen.
Den Abend verbrachte ich bei Bekannten in Regina. Hubert und Sabine haben mich zum Essen bei sich zu Hause eingeladen, ich wurde sogar abgeholt. Es gab Bandnudeln mit Lachssoße, ein Weizenbier dazu und abschließend einen echten Obstler – Ey, ich komme öfters ;-)
Das Essen war sehr lecker, das Weizen hat geschmeckt der Obstler hat aufgeräumt und die Gesellschaft war sehr angenehm! Danke Hubi und Sabine!
Die Wohnsituation. BOARDWALK
Oh Leute, wenn ihr jemals auswandert oder für einige Zeit in Canada lebt, GEHT NICHT ZU BOARDWALK, jedenfalls nicht zu denen wo ich war.... Warum??
Kat spielte mit Anton vor unserem Padio im Schnee, und sie bewarfen sich auch damit.
Der Typ der den Schnee wegräumt oder der Freund der Sidemanagerin hat das gesehen. Warum auch nicht..?!
Allerdings sind bei diesen Intelligenzbolzen die Handlungen gänzlich fremd.... Soweit so gut.
Am Abend entdeckte ich dann eine „WARNING“ die unter der Türe durch geschoben wurde.... das kann ich jetzt weniger leiden. Darauf war zu lesen, dass der Arbeiter hart dafür arbeite um den Schnee zu entfernen und wir uns gefälligst beim Servicedienst zu melden hätten.... Totti platzt gerade!
Darauf habe ich eine Kopie gemacht und darauf geschrieben: (in englisch natürlich)
ist das ein Familienbuilding? Ist es Kindern erlaubt darußen zu spielen? Bitte schieben sie keine Papiere unter unserer Türe durch, wir haben einen Briefkasten oder klopfen sie an, einer von uns ist meistens zuhause! Ich machte Fotos von dem „Vergehen“ wir können gerne darüber reden....
Und so sieht die Hinterlassenschaft der "Straftat" aus. Würden da jetzt tatsächlich Schneeberge liegn, ok - schuldig! Aber bitte, wo ist da jetzt das Problem??
...und schob dieses Schreiben dann ebenfalls unter der Türe zum Boardwalk-Büro durch. Dazu solltet ihr wissen, unser Appartment liegt Tür an Tür mit dem Office und die Sidemanagerin wohnt direkt die Türe gegenüber. Ein Verhalten woran ich erkenne: Wir sind nicht erwünscht. Warum? Weiß ich nicht. Es könnte an einer ehemaligen Bewohnerin liegen, sie arbeitet auch für Boardwalk und man ist gaaaanz dicke... In Deutschland nennt mann das im Gerichtsverfahren üble Nachrede. (Es ist die Fraktion: bigger, better, faster) Eigentlich traurig!
Die Miete ist immer pünktlich und ohne Verzögerung bezahlt worden....Ok, unser Anton spielt nicht mit ihren Kindern die eigentlich Flodders Kinder sein könnten, im Alter von 6 und 9 Jahren. Erinnert mich auch an Oliver Hardy und Stan Laurel.... nur über diese zwei konnte ich wenigstens lachen. Man schaut gerne weg, wenn man sich über die Füsse läuft, Oder man verschwindet gerne wieder im Office...
Am Wochenende als ich dann zu Hause war, war ein Zettel an meinem Auto, ich solle nicht auf dem Gehweg, oder zu nahe am Bordstein parken, mein Auto könnte beim Schnee räumen beschädigt werden..... äh, wie weit soll ich denn auf der Straße parken das diese Gehirnamöben ungestört arbeiten können? Seit September warte ich auf einen Stellplatz, ich habe bisher keinen bekommen, andere schon, komisch,lol. Naja, es war nachdem wir den neuen Mietvertrag unterzeichnet haben... also wird mir demnächst ein breites Grinsen im Gesicht hängen, wenn ich der Tante die Kündigung auf den Tresen lege und ihr erkläre, dass die Übergabe unter bei sein eines neutralen Zeugen stattfindet und jede Beanstandung sofort fotografisch und schriftlich dokumentiert wird. Wir ziehen ordentlich aus und hinterlassen kein Messidreck oder Beschädigungen. Auf diesen Bericht dürft ihr schonmal gespannt sein ;-)
Fortsetzung folgt! HAHAHAHAHA
Kaum 'ne Stunde danach, klingelte mein Handy und ich bekam die Info einen leeren Turnpike nach Winnipeg zu fahren. Aha, leer! Das ist ja mal wieder 'ne wertvolle Fahrt! Hab dann meine Sachen ins Auto gepackt ect PP. Wie das so ist. Taschen, Getränke, Essen...
In Winnipeg rief ich dann den Dispatch an und fragte: Und, haste noch was? 3 Stunden kann ich noch. Antwort: Nee, da ist absolut nix mehr heute Abend.... Aha, und warum liegen dann 10 Umschläge im Outbound? Ich habe es nicht gefragt, aber die Message über die Verfügbarkeit für Dispatch geschickt.(Avaiable for Dispatch) Und prompt wurde ich angefragt ob ich nach Dorval in Quebec fahren kann. Ein Stadtteil von Montreal. Jetzt stell ich mal die Frage: Erstens: warum soll ich das nicht können? Und Zweitens warum bekam ich gerade die Aussage da wäre nix zum fahren..... Wie dem auch sei ich hatte 59335lbs zu legalisieren, es klappte.
(1 Pfund (1 Pound) = 0,453 592 370 kg) 59335 x 0,453592370 sind immerhin 26915kg Ladung, plus Trailer, plus Truck. laut Scaleticket 45420kg Gesamtgewicht.
Ich startete also am nächsten Morgen Richtung Franco-Canada. Meine Scherzfrage lautete noch: Ich kann kein französisch ist das von Bedeutung? Antwort: Nein, brauchste nicht!
Der Helen Lake am Highway 17 nach/vor Nipigon,ON.
Beardmore im Winter
Ich dachte: " Jetzt renn mir bloß nicht auf die Straße, dann haste Koppweh!"
Nur im vorbeirauschen, aber sehr schön anzusehen!
Die folgenden 3 Bilder sind Snowplows at work.
Dies ist ein Grader mit Schneeschild. Sie werden für die Nebenstraßen eingesetzt, helfen aber auch am Highway aus, sind aber recht langsam, um die 40-50km/h
Dies ist ein normaler Laster mit Schneeschild und Seitenschild und Streuer.
Warum heiß das wohl "Snowplow"? Kann vorrübergehende Blindheit verursachen, man nennt das dann auch mal Whiteout. Obwohl das eigentlich was anderes, aber ähnliches ist! Durch den Schneestaub der aufgewirbelt wird gibts mal schnell 'ne Sicht von Nullkommanix!
In Montreal dann am Tor.
Ich versuche mal das Gespräch mit der Security nachzustellen:
Ich klingelte, eine französische Stimme irgendwas, sie kam vom Band, schätze: Bitte warten:
Dann eine französische männliche Stimme sagte „Hallo“
Ich sagte: „Do you speak englisch?
Seine Anwort: „No! Par le vous france ?“
Ich: „No, but we can deutsch schwätze wenn du das verstehst!“
Seine Antwort: „Pardon? Ich sagte dann in englisch welche Firma, wann mein Termin ist, um 7 in der Früh. Bla Bla Bla....
Keine Antwort mehr von dem Typ.
Es war 'ne Einfahrt ca. 40mtr lang und am Ende ein Gate, mit einer Sprechanlage auf der linken Seite, für die Fahrer so erreichbar das man nicht aussteigen muß. Ich dachte mir „na warte ich krieg 'ne antwort von dir, Froschmörder.“ Ich ging zurück zum Truck der auf der Straße parkte und fuhr in die Einfahrt ein und drückte wieder die Klingel, Prozedur von vorne... Stimme vom Band dann er....keine Antwort mehr... ABER: Jetzt stand ich da und kein anderer konnte mehr klingeln, es sei denn das Tor geht auf und ich kann rein... Ein Truck mit einem Frankocanadier kam angefahrenund wollte rein, der war sehr nett und funkte die Security an was das soll, sie könnten mich doch hier so nicht stehen lassen...ohne Antwort, das Tor ging auf und Totti konnte rein :-) geht doch! Auch ohne französisch.
Am nächsten Morgen lud is aus und fuhr nach Morrisburg , das waren ca. 85 Meilen zurück, es liegt ca 60km östlich von Ottawa, und dort hatte ich in 15 Minuten meine Ladung fertig und konnte wieder abdampfen. Die Fahrt nach Mississauga war ok, etwas Schnee, Streckenweise etwas mehr. In Mississauga trailer abstellen, duschen gehen und wieder nach North York fahren, das ist ein Stadtteil von Torornto. Dort gabs 'ne Ladung Büromöbel. Am Freitagabend startete ich dann in Toronto, am Montagmittag war ich dann in Regina. Seit meinem Start letzten Montag hatte is bis hier rund 4000Meilen.
Den Abend verbrachte ich bei Bekannten in Regina. Hubert und Sabine haben mich zum Essen bei sich zu Hause eingeladen, ich wurde sogar abgeholt. Es gab Bandnudeln mit Lachssoße, ein Weizenbier dazu und abschließend einen echten Obstler – Ey, ich komme öfters ;-)
Das Essen war sehr lecker, das Weizen hat geschmeckt der Obstler hat aufgeräumt und die Gesellschaft war sehr angenehm! Danke Hubi und Sabine!
Die Wohnsituation. BOARDWALK
Oh Leute, wenn ihr jemals auswandert oder für einige Zeit in Canada lebt, GEHT NICHT ZU BOARDWALK, jedenfalls nicht zu denen wo ich war.... Warum??
Kat spielte mit Anton vor unserem Padio im Schnee, und sie bewarfen sich auch damit.
Der Typ der den Schnee wegräumt oder der Freund der Sidemanagerin hat das gesehen. Warum auch nicht..?!
Allerdings sind bei diesen Intelligenzbolzen die Handlungen gänzlich fremd.... Soweit so gut.
Am Abend entdeckte ich dann eine „WARNING“ die unter der Türe durch geschoben wurde.... das kann ich jetzt weniger leiden. Darauf war zu lesen, dass der Arbeiter hart dafür arbeite um den Schnee zu entfernen und wir uns gefälligst beim Servicedienst zu melden hätten.... Totti platzt gerade!
Darauf habe ich eine Kopie gemacht und darauf geschrieben: (in englisch natürlich)
ist das ein Familienbuilding? Ist es Kindern erlaubt darußen zu spielen? Bitte schieben sie keine Papiere unter unserer Türe durch, wir haben einen Briefkasten oder klopfen sie an, einer von uns ist meistens zuhause! Ich machte Fotos von dem „Vergehen“ wir können gerne darüber reden....
Und so sieht die Hinterlassenschaft der "Straftat" aus. Würden da jetzt tatsächlich Schneeberge liegn, ok - schuldig! Aber bitte, wo ist da jetzt das Problem??
...und schob dieses Schreiben dann ebenfalls unter der Türe zum Boardwalk-Büro durch. Dazu solltet ihr wissen, unser Appartment liegt Tür an Tür mit dem Office und die Sidemanagerin wohnt direkt die Türe gegenüber. Ein Verhalten woran ich erkenne: Wir sind nicht erwünscht. Warum? Weiß ich nicht. Es könnte an einer ehemaligen Bewohnerin liegen, sie arbeitet auch für Boardwalk und man ist gaaaanz dicke... In Deutschland nennt mann das im Gerichtsverfahren üble Nachrede. (Es ist die Fraktion: bigger, better, faster) Eigentlich traurig!
Die Miete ist immer pünktlich und ohne Verzögerung bezahlt worden....Ok, unser Anton spielt nicht mit ihren Kindern die eigentlich Flodders Kinder sein könnten, im Alter von 6 und 9 Jahren. Erinnert mich auch an Oliver Hardy und Stan Laurel.... nur über diese zwei konnte ich wenigstens lachen. Man schaut gerne weg, wenn man sich über die Füsse läuft, Oder man verschwindet gerne wieder im Office...
Am Wochenende als ich dann zu Hause war, war ein Zettel an meinem Auto, ich solle nicht auf dem Gehweg, oder zu nahe am Bordstein parken, mein Auto könnte beim Schnee räumen beschädigt werden..... äh, wie weit soll ich denn auf der Straße parken das diese Gehirnamöben ungestört arbeiten können? Seit September warte ich auf einen Stellplatz, ich habe bisher keinen bekommen, andere schon, komisch,lol. Naja, es war nachdem wir den neuen Mietvertrag unterzeichnet haben... also wird mir demnächst ein breites Grinsen im Gesicht hängen, wenn ich der Tante die Kündigung auf den Tresen lege und ihr erkläre, dass die Übergabe unter bei sein eines neutralen Zeugen stattfindet und jede Beanstandung sofort fotografisch und schriftlich dokumentiert wird. Wir ziehen ordentlich aus und hinterlassen kein Messidreck oder Beschädigungen. Auf diesen Bericht dürft ihr schonmal gespannt sein ;-)
Fortsetzung folgt! HAHAHAHAHA
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